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Bunkeraufstockung Frankfurt
Bunkeraufstockung Frankfurt Südansicht

Bunker Aufstockung

Die Umgestaltung des erst 1912 eröffneten Osthafens zählt in Frankfurt zu den größten städtebaulichen Herausforderungen der nächsten Jahre. Das Gebiet um die Großmarkthalle ist bereits vom Strukturwandel ergriffen. Im dahinter liegenden Teil des Osthafens aber befindet man sich plötzlich wie in einer anderen Welt. Hier, im Niemandsland zwischen Kiesbergen und Schutthalden, gestapelten Recyclingprodukten und Containern, die auf ihre Verladung warten, steht an der schnurgeraden, staubigen Strasse ein notdürftig als Wohnhaus getarnter Bunker aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. Immer auf der Suche nach günstigem Raum für künstlerische Zwecke entstand die Idee, diesen Bunker zu einem kulturellen Ort werden zu lassen, ihn zum Motor für städtische Transformation zu definieren. Anlass war das undichte Walmdach, das teuer hätte repariert werden müssen. Ein Abriss kam wegen enormen Kosten nicht in Frage. So ist der Bunker gewissermaßen zu einem hoch gelegenen Bauplatz geworden. Wie auf einem Fels sitzt eine sparsam berechnete hölzerne Box, die Künstlerateliers und das Institut für Neue Medien beherbergt. Im schweren Betonkern werden dabei weiterhin Übungsräume für Musiker untergebracht sein. Eine umlaufende Erschließung fasst die leichte Holzschachtel und kehrt gleichzeitig die Gemeinschaftszone nach außen im Dialog mit der Stadt. Sie dient zugleich als Fluchtweg für die Ateliers.

Bunkeraufstockung Frankfurt
Bunkeraufstockung INDEX Architekten

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